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Archiv der Kategorie 'Esoterik'

Urteile im Allgemeinen und meine im Besonderen

am 20. September 2008 unter Esoterik abgelegt

Nachdem ich gerade dazu aufgefordrt wurde, meine Urteile erst zu fällen, nachdem ich mir ein persönliches Bild gemacht habe, bin ich über selbst-kritische Fragen ins Grübeln gekommen wie zum Beispiel:

  • “Fälle ich meine Urteile vielleicht zu vorschnell?”
  • “Sind es deswegen Vor-Urteile?”
  • “Fälle ich sie zu unpersönlich?”
  • “Was ist ein Ur-Teil eigentlich?”

Lasst mich mal die Fragen der Reihen nach von unten nach oben durchgehen.

“Was ist ein Urteil eigentlich?”

Also so ganz unbedarft hätte ich mal vermutet, daß es debei um irgendeine Teil-ung geht, und zwar um eine ziemlich Grundlegende, nämlich eine ur-tümliche Teilung ( …die natürlich auch irr-tümlich sein kann, aber das wollen wir ein ander Mal beleuchten). Um aber letzte Zweifel auszuräumen, schaut man in irgendeinem klugen Nachschlagewerk nach und freut sich wie Schnitzel, das es so etwas wie Wikipedia gibt. Oh, wie ich diese kurzen und prägnanten Erklärungen liebe!

Ein Urteil ist eine wertende Entscheidung über einen bestimmten Sachverhalt oder Erkenntnisgegenstand.

Na bitte, lag ich gar nicht so verkehrt mit der Ur-Teilung, denn Ent-Scheidung hat ebenfalls damit zu tun, dass man das eine - vorher vom anderen geteilte Teil - von den anderen Teilen scheidet, also trennt. Und die Vorsilbe “ent” impliziert, daß man sich für nur ein Teil ent-scheidet und das Andere wegkickt, ent-sorgt oder sich seiner sonstiwe ent-ledigt.
Hach, unsere deutsche Sprache hat schon was in ihrer An-schau-lichkeit, nicht wahr? ;-)

Wenn ich also urteile bzw. ein Urteil fälle, treffe ich wertende Entscheidungen über bestimmte Sachverhalte und Erkenntnisgegenstände.

Fälle ich Urteile zu unpersönlich?

Steht da in dieser Erklärung von Wikipedia etwas von der Notwendigkeit vorher gemachter persönlicher Eindrücke? Eigentlich nicht. Wobei man sich fragen kann, inwieweit ein Urteil jemals un-persönlich sein kann, wenn es doch eigentlich immer von einer Person gefällt wird - im angesprochenen Fall von mir.

Und da Wert-ungen eigentlich immer auf den persönlichen Werten des Be-wert-enden beruhen, geht es eigentlich schon gar nicht anders, als daß Urteile eine sehr persönliche Angelegenheit sind. Im Übrigen wohl auch meisten für den Beurteilten - sofern es sich, wie im angesprochenen Fall, um eine Person handelt. Man beachte bitte, dass ich hier bewusst von der Be-Urteiltung einer Person spreche und nicht von deren Ver-Urteilung.

Wenn ich also urteile bzw. ein Urteil fälle, treffe ich also, auf persönlichen Werten beruhend, persönlich gewertete Entscheidungen über bestimmte Sachverhalte und Erkenntnisgegenstände und ich tue das höchstpersönlich und in eigener Person.

Die beiden noch verbleibenden Fragen muß man wohl zusammenfassen:

Treffe ich meine Urteile vorschnell und sind es deswegen Vor-Urteile?

Nun, wann ist ein Urteil ein Vor-Urteil? Mein gewöhnlicher(?) Menschenverstand hätte nun einfach vermutet, daß es sich hierbei schlicht und ergreifend um ein Urteil handelt, daß gefällt wird, be-vor man alle für eine endgültig wertende Entscheidung erforderlichen Fakten kennt. Aber auch hier bemüht man erneut ein kluges Nachschlagewerk und wundert sich dann, daß bei Wikipedia ein sehr viel größeres Aufheben um den Begriff Vorturteil gemacht wird als um den des eigentlichen Urteils.

Ich bin weit davon entfernt, das jetzt alles in voller epischer Breite wiederzugeben und beschränke mich auf die zeitliche Abfolge, in der ein Vorurteil - egal, in welcher Weise es verstanden werden will - immer vor dem eigentlichen Urteil gefällt wird.

Tja, wenn man dann nun die Frage beleuchten will, ob ich vorschnelle Voruteile anstatt engültiger Urteile fälle, muß man darüber nachdenken, wann ein Urteil endgültig ist. Gibt es überhaupt end-gültige Urteile? (Und weiß Ramona überhaupt, was für Kopfzerbrechen sie mir da bereitet? ;-) )

Ich würde mal sagen: ja, es gibt end-gültige Urteile. Nämlich dann, wenn in der Konsequenz entweder die urteilende oder die beurteilte Person keine Möglichkeit mehr haben, eine Revision (”Revidierung” gibt es als Substantiv wohl nicht?) des zuletzt gefällten Urteils herbeizuführen. Dies ist streng genommen gemeinhin erst im Falle des Ablebens einer der beteiligten Personen gegeben.

Ergo: solange eine der beteiligten Personen noch lebt, muß streng genommen jedes Urteil als Vorurteil betrachtet werden, denn es könnte später wieder geändert werden. Noch konkreter: solange ich lebe, müssen alle meiner Urteile streng genommen als nur vorläufige Urteile, eben Vor-Urteile betrachtet werden.

Wenn ich also urteile bzw. ein Urteil fälle, treffe ich also vorläufige, auf persönlichen Werten beruhend, persönlich gewertete Entscheidungen über bestimmte Sachverhalte und Erkenntnisgegenstände und ich tue das höchstpersönlich und in eigener Person.

Man könnte sich jetzt noch darüber Gedanken machen, daß es erst einer Veränderung der Entscheidungsgrundlage bedarf, bevor ein Urteil revidiert wird, was sowohl durch veränderte Wertemaßstäbe des Urteilenden als auch durch Verändertung des beurteilten Gegenstandes geschehen kann (aber nicht zwangsläufig geschehen muß). Aber ich denke, für den internen Hausgebrauch auf diesen Webseiten kann man den Satz so stehen und gelten lassen.

Salopp formuliert: sowohl ich als auch die Leser sollten bei allen meinen Urteilen gewahr sein, daß meine Urteile vorschnell, aber auch nur vorläufig, und auf jeden fall persönlich, aber eben nur persönlich sind.

Es bleibt die abschließende Frage: darf ich das?

Ja, ich denke, in diesem Bewusstsein über die wahre Natur meiner hier veröffentlichten Be-Urteilungen, darf ich neben dem Recht auf freie Meinungsäußerung auch das Recht auf Entscheidungsfreiheit für mich beanspruchen, selbst wenn diese Entscheidungen durch implizierte Wertung einem Urteil gleichkommen.

Das heisst in letzter Konsequenz: ja, in diesem Bewusstsein ich darf mir das Recht herausnehmen, hier hier hemmungslos zu lästern.

Und meiner persönlichen, vorläufigen Beurteilung nach ging es der lieben Ramona - und auch eventuellen zukünftigen anderen “Gegenanwälten” - um nichts Anderes, als mich in genau diesem Recht einschränken zu wollen. ;-)

“Einspruch abgelehnt!” 8-)

Gruß, Ich

Gar nicht mal so schlecht …

am 05. April 2007 unter Kartenlegen abgelegt

…was die vom “Fischerverein” manchmal so machen.

Zum Beipsiel, wenn es darum geht, Wissen zu sammeln - da sind manche von denen echte Weltklasse. So räumt z.B. dieses Fundstückchen hier mit den verbreitesten Irrtümern über das Kartenlegen auf. Von wegen aus Ägypten oder Indien stammen und von den Zigeunern nach Europa gebracht. Man möchte nicht glauben, daß es immer noch Kartenleger gibt, die das allen Ernstes behaupten.

Gruß, ich

Negativ-Beispiele

am 05. April 2007 unter Kartenlegen abgelegt

Na bitte, man muss ja gar nicht lange suchen, um mal ein paar richtig hünsche Negativ-Beispiel zu finden! Vorweg der übliche Hinweis:

Kinder, macht das zu Hause bitte nicht nach!

…und hier jetzt ein Beispiel, wie man zwar sich selbst präsentieren kann, wenn man will, sich aber nicht zu wundern braucht, wenn mal als KartenlegerIn vom Rest der Zunft nicht wirklich ernst genommen wird:

  • Event-Wahrsager Randy
    (Na, wenigstens setzt er noch ein “Event” davor um darauf hinzuweisen, daß es nur eine Show ist. Aber offensichtlich eine, bei der er selbst gleich einschläft!)
  • Sir Lobo
    Ich weiß ja jetzt nicht, ob er was drauf hat oder nicht, aber er muß viel Humor haben - die Sprüche auf seiner Seite finde ich klasse. Nur jetzt mal ganz im Ernst: wer schaut sich diese Seite bis zum Ende durch???
  • Fortsetzung folgt…

Viel Spaß und gute Unterhaltung!

Gruß, ich

Bitte, bitte, bitte …

am 05. April 2007 unter Esoterik abgelegt

…gebt mir einen Grund zum ablästern! ;)

Im Ernst: wer etwas wieder mal besonders Skurilles aus dem Bereich “Typisch Eso” gefunden hat und mich zu einer wirklich fundierten Lästerei anstiften will, der melde sich bei mir.

Gruß, ich

Hey, wo sind die Online-Orakel hin?

am 05. April 2007 unter Kartenlegen abgelegt

Wech.

Sind gut, aber aus.

Wer sie wirklich vermisst, wird fündig im Esoterik-Portal.de, auf Tarot-Orakel.de und/oder Mystikorakel.de.

Gruß, ich

Oft genug …

am 05. April 2007 unter Esoterik abgelegt

…muß man sich wundern, wenn man die ach-so-erleuchteten Eso-Fuzzis und -Tussis mit völlig normalen Menschen vergleicht. Aus der Sicht eines Unbeteiligten bekommen sie einfach nur ihr Leben nicht gebacken, während es “den Normalen” um vieles besser zu gehen scheint und sie irgenwie glücklicher und zufriedener wirken.

Muß man sich da nicht ernsthaft fragen, ob die heutigen Esoteriker bei Ihrem Streben nach “höherem” Glück nicht einfach die Richtungen “oben” und “unten” verwechselt haben?

Wenn mir jetzt einer mit dem typischen Eso-Argument kommt, man müsse erst “ganz nach unten”, um “nach oben” zu kommen, dann muss ich gegenfragen: “Und warum bleiben die dann da unten?”

Gruß, ich

Hallo Welt!

am 05. April 2007 unter Esoterik abgelegt

Mit dieser Überschrift melden sich die meisten Erfolge beim Erlernen einer neuen Programmiersprache oder nach dem Installieren einer neuen Software.

So auch die Software für diesen Blog und ich habe beschlossen, sie auch einfach mal da stehen zu lassen. Kennzeichnet sie doch auch tatsächlich eine (Wieder-)Geburt (die wievielte eigentlich?) dieser Domain.

Wer diese Domain schon öfters besucht hat, wird wissen, dass sie im Laufe Ihrer Entstehungsgeschichte bereits einen Haufen Veränderungen durchlebt habt, sich immer wieder ver- und gewandelt hat, freilich ohne je etwas Rechtes und Gescheites zu werden.

Das wiederum liegt einfach nur daran, daß ihr Inhaber - also ich - einfach noch nicht so recht wußte, was er damit anzustellen hat. Na ja, irgendwie schon so eine grobe Richtung, aber noch nichts Konkretes. Überhaupt habe ich diese Domain, weil ich entdeckt habe, daß diese Domain mit diesem klangvollen Namen zum damaligen Zeitpunkt einfach noch frei und von niemandem sonst registriert worden war.
[sedo und united-domains waren damals wohl noch nur den Wenigsten ein Begriff]

Nun gut, nun habe ich also diese Domain seit damals und mach nun den x. Anlauf, um sie auch irgendwie lesenswert zu gestalten.

Enjoy it, as far as possible.

Gruß, ich